Versicherungsrecht - Kanzlei

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Berufsunfähigkeit – Anträge oftmals abgelehnt

Der Spiegel berichtete in der Ausgabe 30/15 unter der Überschrift „Versichert und verraten“, dass im Ernstfall die Versicherungskonzerne mitunter alles tun, um nicht zahlen zu müssen.

Nach einer Erhebung (VersicherungsJournal.de vom 03.09.15 mit Hinweis auf Morgen & Morgen GmbH für das Bilanzjahr 2013) führen die Versicherer bei knapp 1/3 der Ablehnungen die Nichterreichung des vertraglich vereinbarten Grades der Berufsunfähigkeit (meist 50 %) an, in weiteren rund 18 % der Fälle wird dem Kunden die Verletzung einer vorvertraglichen Anzeigepflicht, bzw., oft damit einhergehend, arglistige Täuschung (mithin Betrug) vorgeworfen.

Es ist jedem Versicherungsnehmer zu empfehlen, nach Möglichkeit spätestens mit Abschluß der Versicherung gegen Berufsunfähigkeit auch eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, um im Streitfalle wirtschaftlich mit gleichen Waffen kämpfen zu können und die Möglichkeit zu schaffen, einen langwierigen und oft kostenträchtigen Prozeß zu führen. Ebenso wichtig ist es, die Gesundheitsfragen ernst zu nehmen und wahrheitsgemäß zu beantworten sowie im Leistungsfall frühzeitig anwaltlichen Rat einzuholen. Oftmals können dann die Weichen entsprechend positiv gestellt werden.

Wir überprüfen Ihren Versicherungsschutz und helfen Ihnen gerne nach Eintritt des Versicherungsfalls bei der Antragstellung und, soweit erforderlich, im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Versicherer. Eine vorherige Absprache der Kosten ist selbstverständlich.
 
 
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